Viele Dinge, die du bei Marshmallow Mädchen erfährst, werden deine bisherigen Überzeugungen herausfordern. Du musst mir nichts glauben; du darfst zu deinen eigenen Schlüssen kommen. Meine Bitte: Lass neue Gedanken erst einmal zu, auch wenn sie Widerstand auslösen. Beobachte, wie dieser „Gedankensamen“ über die Zeit wächst. Ob du ihn annimmst oder verwirfst, ist beides vollkommen in Ordnung.
Alles, was ich bei Marshmallow Mädchen teile, entspringt dem Wunsch, dich zu inspirieren, informieren und aufzuklären. Bitte beachte, dass meine Inhalte eine individuelle medizinische, psychiatrische oder therapeutische Begleitung nicht ersetzen können und ich keine Heilversprechen abgebe. Sieh meine Texte als ergänzende Impulse für deinen Weg. Die Entscheidung, wie du diese Informationen für dich nutzt, liegt ganz in deiner eigenen Verantwortung. Solltest du körperliche oder psychische Beschwerden haben, sorge bitte gut für dich und wende dich an qualifiziertes Fachpersonal.
Wo auch immer dein Herz dich gerade hinführt. Es gibt weder eine „richtige“ noch eine „falsche“ Reihenfolge. Lies die Artikel, die dich besonders anziehen oder die genau das Thema ansprechen, das dich gerade beschäftigt. Beweg dich in deinem eigenen Tempo und nach deinem Gusto voran.
Wenn du ganz neu im Thema Body Positivity bist, habe ich dir hier einige Vorschläge für die ersten Schritte zusammengestellt:
Bitte nicht! Ich vermute, du befolgst in deinem Leben genug Anweisungen (nicht zuletzt Ernährungsregeln und Schönheitsideale).
Wenn mich jemand nach meiner Berufsbezeichnung fragt, sage ich: „Ich bin Body-Positivity-Inspirateurin.“ Denn so möchte ich Marshmallow Mädchen verstanden wissen.
Ich mache dir hier ein Angebot. Ich gebe dir Wissen und Inspiration an die Hand, die Perspektiven zu verändern, die dazu führen, dass du dich nicht wohl in deinem Körper fühlst. Ob oder wann du sie annimmst, ist ganz dir überlassen. Marshmallow Mädchen und die Marshmallow Community sind da, wenn du sie brauchst, und nehmen dich so an, wie du jetzt gerade bist.
Darüber hinaus möchte ich dich ermutigen, dir auch anderweitig Informationen zu suchen, unterschiedliche body-positive Bücher, Filme und Medien zu konsumieren, um dir eine umfassende Meinung bilden zu können.
Ich bestärke dich zudem darin, ggf. psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn nötig. Denn oft sitzt unser Unwohlsein sehr tief und hat gar nichts mit dem Körper zu tun. Was dich bei einer Psychotherapie erwartet und wie du eine:n geeignete:n Therapeut:in findest, erfährst du zum Beispiel hier für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Du möchtest deinen Körper so sehr annehmen, aber irgendwie funktioniert das einfach nicht?
Das ist ein natürliches Gefühl. Du bist nicht alleine damit. Es ist nicht leicht, all die negativen Glaubenssätze über deinen Körper aufzulösen. Doch du bist auf dem richtigen Weg und du bist bereits weiter, als du jetzt gerade denkst.
Vielleicht möchtest du auch darüber nachdenken, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hier findest du weiterführende Informationen für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Manche Themen bei Marshmallow Mädchen (z. B. Essstörungen oder Diskriminierungserfahrungen) können aufwühlend sein. Bitte achte beim Lesen gut auf deine Grenzen. Wenn dich ein Text belastet, erlaube dir, ihn jederzeit zu schließen.
Erst einmal: Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens (mindestens) eine existenzielle Krise. Dafür brauchst du dich nicht zu schämen.
Gerade auf weibliche Körper und das „weibliche“ Verhalten wird ein extremer Druck ausgeübt, der Frauen in eine tiefe Verzweiflung treiben kann. Depressionen, Angst- sowie Essstörungen und Suizidgedanken kommen nicht selten vor.
Wenn du das Gefühl hast, dir etwas antun zu wollen oder deinen Lebensmut verloren hast, scheue dich nicht davor, jetzt sofort Krisenbewältigungsangebote in Anspruch zu nehmen, um akuten Druck abzubauen. Wende dich in Deutschland zum Beispiel jederzeit kostenlos an die TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, in Österreich an die Telefonseelsorge Österreich unter der 142 und in der Schweiz an Die Dargebotene Hand unter 143 (alle haben auch Online-Hilfsangebote, falls du nicht sprechen möchtest oder kannst).
Nimm auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch, um aufzuarbeiten, was dich belastet. Bei seelischen Schmerzen zur Psychotherapeut_in zu gehen, ist genauso berechtigt, wie bei körperlichen Problemen eine Ärzt_in aufzusuchen. Hier findest du weiterführende Informationen über Psychotherapien für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Suchst du (begleitend) Austausch und Unterstützung in einem sicheren Umfeld für dicke Frauen, begrüßen wir dich herzlich in der Marshmallow Community, der body-positiven Facebookgruppe von Marshmallow Mädchen.
Das ist okay. Wir haben sehr viele sehr tiefsitzende Überzeugungen, was Gewicht und Gesundheit angeht. Wenn diese Glaubenssätze herausgefordert werden, kann das ein unangenehmes Gefühl auslösen. Schließlich wird von uns verlangt, uns selbst zu hinterfragen.
Wenn du dich mit einer Information nicht wohlfühlst, kannst du diese Seite jederzeit verlassen und dich entscheiden, die Information nicht anzunehmen. Vielleicht kommst du später einmal wieder.
Wenn du bereit bist, deinem Unwohlsein auf den Grund zu gehen, sammle weitere Informationen (hier und an anderen Orten) und komm zu deinen eigenen Schlüssen in deinem eigenen Tempo.
Du darfst in deinem Leben und mit deinem Körper tun, was du möchtest!
Marshmallow Mädchen ist weder gegen den Wunsch, abnehmen zu wollen, noch gegen Menschen, die abnehmen (wollen). Allerdings gibt es keine einzige nachhaltige Methode, um Gewicht zu verlieren. Im Gegenteil: Abnehmversuche führen zu Gewichtszunahme und erheblichen gesundheitlichen Risiken. Marshmallow Mädchen positioniert sich deutlich gegen eine Diätkultur, die Menschen glauben macht, sie müssten abnehmen, um existieren zu dürfen.
Es ist möglich, ein System zu kritisieren, ohne die Menschen zu kritisieren, die versuchen, darin zu überleben – auch wenn uns das oftmals auf die Probe stellt. Hier habe ich in einer Marshmallow Mampfschrift für BoPo-Heroes dargelegt, wie man diese Spannung auflösen kann:
Hilfe, ich will schlank sein, obwohl ich es nicht wollen sollen sollte! >
Nein. Im Gegensatz zur Diätkultur verherrliche ich kein Gewicht; ich verteidige die Menschenwürde.
In einer Gesellschaft, in der Dicksein automatisch mit „krank“, „disziplinlos“ oder „falsch“ gleichgesetzt wird, wirkt ein respektvoller Umgang mit mehrgewichtigen Körpern oft wie eine Provokation. Doch körperpositiv oder gewichtsneutral zu sein bedeutet schlicht, Menschen das Recht auf Existenz, Respekt und eine gute Gesundheitsversorgung zuzugestehen – unabhängig von ihrer Kleidergröße.
Und die Fakten? Marshmallow Mädchen arbeitet gewichtsneutral. Das bedeutet nicht, Fakten zu ignorieren, sondern sie zu vervollständigen. Ich beleuchte die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in einer körpernegativen Gesellschaft oft untergehen – etwa die gesundheitlichen Folgen von Gewichtsdiskriminierung und die Bedeutung von Wohlbefinden abseits der Waage.
Ich gebe mein Bestes, Body Positivity intersektional zu denken – also zu berücksichtigen, wie verschiedene Diskriminierungsformen (wie Rassismus, Ableismus oder Queerfeindlichkeit) zusammenwirken. Dennoch bin ich durch meine eigene Identität (weiß, cis-geschlechtlich und in anderen Bereichen privilegiert) geprägt.
Ich lerne stetig dazu und weiß, dass ich nicht für alle sprechen kann. Wenn du merkst, dass ich eine Perspektive übersehe, bin ich dankbar für konstruktives Feedback.
Ich freue ich mich über Gastbeiträge von Menschen, die andere und/oder mehrfache Marginalisierungserfahrungen im Kontext „dicke Körper“ machen. Wenn du deine Perspektive bei Marshmallow Mädchen teilen möchtest, schreib mir gerne eine E-Mail. Ich biete im Marshmallow Blogazine Raum an, damit hier Stimmen gehört werden, die in der Mehrheitsgesellschaft oft verstummen.
Ist es etwas faktisch Falsches oder ein unüberprüfter Glaubenssatz? Das ist oftmals nicht so leicht zu unterscheiden.
Frag dich, ob du dich mehr mit Body Positivity, Health At Every Size und Intuitivem Essen beschäftigt hast als Marshmallow Mädchen. Sollte deine Expertise in diesen Bereichen ähnlich oder größer sein, freue ich mich auf einen Austausch unter Kolleg_innen.
Wenn du einen faktischen Fehler findest, mach mich bitte darauf aufmerksam. Marshmallow Mädchen lebt von seiner Community und unserem Zusammenhalt.
Manchmal bin ich schlicht noch nicht dazu gekommen, zu einem bestimmten Thema einen ausführlichen Artikel zu schreiben.
Manchmal sind Artikel auch bereits älter. Dann gibt es darin vielleicht Formulierungen, die ich heute nicht mehr verwenden würde. Das ist ein Zeichen dafür, dass ich weiterhin dazulerne und offen für neue Informationen bin. Aber natürlich können in Details Diskrepanzen entstehen. Ich überarbeite die Artikel im Marshmallow Blogazine kontinuierlich. Weil Marshmallow Mädchen ein Ein-Frau-Unternehmen ist, dauert das allerdings seine Zeit und ist ein fortwährendes Projekt. Wenn dich etwas irritiert oder du Fragen hast, schreib mir gerne.
Manchmal gibt es auch Lücken, weil wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Weight Bias, also gewichtsspezifische Vorurteile auch in der Forschung, (noch) lückenhaft sind. Zudem werden dicke, ebenso wie weibliche Körper erst seit relativ kurzer Zeit eigenständig – das heißt nicht als Abnormalität eines schlanken oder männlichen Körpers – erforscht.
Die wiedergegebenen Erkenntnisse in den Fetten Fakten gehen in der Regel nicht auf eine einzige Studie zurück. In einem lesbaren Online-Text kann man an eine Stelle aber nicht mehr als einen Link setzen. Daher wird eine Information womöglich nicht immer abschließend und erschöpfend in einem weiterführenden Link wiedergegeben. Mein Expertise stammt allerdings nicht nur aus einem Link, sondern der jahrelangen Beschäftigung mit diesen Themen. So findest du in einem Artikel einen Link zu einer Studie, in einem anderen zur gleichen Information einen anderen – und es ergibt sich ein Gesamtbild aus Artikeln im Marshmallow Blogazine, Links und all den anderen gewichtsneutralen Quellen „da draußen“.
Ein Artikel kann zudem immer nur einen Teilaspekt beleuchten. Schließlich sollen komplexe Sachverhalte verständlich aufbereitet und für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
Marshmallow Mädchen ist ein Ein-Frau-Unternehmen. Ich nutze moderne Werkzeuge (wie KI) zur Unterstützung bei Recherche oder grafischer Gestaltung, aber jeder Text wird von mir persönlich verfasst, geprüft und verantwortet. Die fachliche Expertise bleibt immer „handgemacht“.
Als Diplom-Politologin ist es mir ein Anliegen, die systemischen und strukturellen Hintergründe von Gewichtsdiskriminierung zu sezieren – und im besten Fall die Welt zum Besseren zu verändern.
Meine eigene body-positive Reise begann etwa 2005. Ich bin seit 2009 freiberufliche Journalistin, beschäftige mich seit 2013 aktiv mit dem Konzept der Body Positivity, seit 2016 mache ich das hauptberuflich.
Ich bin selbst eine dicke Frau und habe lange darunter gelitten, inklusive enormer Zu- und Abnahmen, Depression, Angststörungen und einer Essstörung. In meinem Leben habe ich (bisher) drei Psychotherapien und eine Psychoanalyse gemacht, mich selbst also sehr tiefgehend reflektiert.
Im Zuge meiner Spezialisierung auf Body Positivity habe ich mich intensiv weitergebildet – und lerne jeden Tag dazu! – in den Bereichen Psychologie, Diversität und soziale Gerechtigkeit, Feminismus, Diskriminierung, Weight Bias (gewichtsspezifische Vorurteile, auch in der Wissenschaft), Health At Every Size (gewichtsneutrale Gesundheit) und Intuitivem Essen.
Meine Empfehlungen sind redaktionell unabhängig. Sollte ich für einen Link eine kleine Provision erhalten (Affiliate Links) oder auf andere Weise werbliche Inhalte eingefügt sein, kennzeichne ich das klar und deutlich. Meine Meinung und meine Inhalte sind nicht käuflich.
Damit das so bleibt: Marshmallow Mädchen ist ein Ein-Frau-Unternehmen und ein Herzensprojekt, in das viel Zeit, Liebe und Recherche fließt. Das Marshmallow Blogazine ist eines der sehr wenigen körperpositiven Medien. Damit ich weiterhin unabhängig, für alle frei zugänglich und ohne gesponserte Inhalte arbeiten kann, bin ich auf deine Unterstützung angewiesen. Wenn dir meine Arbeit hilft oder deine Perspektive verändert hat, freue ich mich sehr, wenn du einen Beitrag dazu leistest, diesen Raum zu erhalten:
Das Wissen, das Marshmallow Mädchen vermittelt, stammt aus gewichtsneutralen (wissenschaftlichen) Quellen und von Expert_innen bzw. aus Quellen, bei denen der Weight Bias „herausgerechnet“ wurde. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die gängige Überzeugungen über Übergewicht, Abnehmen und Gesundheit widerlegen oder infrage stellen, sind bekannt und peer-reviewt. Allerdings werden sie kaum geteilt, weil – in aller Kürze – nicht sein kann, was nicht sein darf. Du musst diese Informationen nicht bei Marshmallow Mädchen lesen, sondern kannst auf andere Informationsquellen zurückgreifen. Hier beispielweise findest du mehr Quellen:
Inspirierende Bücher über Body Positivity zum Lernen und Wohlfühlen >
Das ist gut möglich, denn Ärzt_innen haben dieselben Vorurteile gegenüber dicken Menschen wie alle anderen auch. Das bedeutet nicht, dass sie dir nicht helfen wollen. In ihrer Ausbildung erhalten sie leider nur keine oder wenige aktuelle gewichtsneutrale Informationen über Gesundheit und Gewicht.
Versuche in deinem eigenen Sinne, auch gewichtsneutrale Informationen zu Krankheiten und Beschwerden einzuholen und deine Ärzt_innen mit ins Boot zu holen. Marshmallow Mädchen ist keine Gesundheitsberatung und ersetzt keine Untersuchung durch medizinisches Fachpersonal.
Die Gesundheitsschädlichkeit von Diäten, Gewichtsschwankungen sowie Body Shaming und Diskriminierung sind allerdings genauso gut dokumentiert wie der gesundheitliche Nutzen von einem positiven Körperbild, Health At Every Size und Intuitivem Essen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse zu kennen, kann deine gesamtheitliche Gesundheitssorge komplementieren.
In den FAQ findest du weiterführende Informationen