Warum wollen wir immer mehr?


Gesundes Leben

Darf's ein bisschen mehr sein? Mehr Essen, mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Statussymbole, mehr Liebe, mehr Triebe. Mehr, mehr, mehr. Warum wollen wir immer mehr?

Darf's ein bisschen mehr sein? Mehr Essen, mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Statussymbole, mehr Liebe, mehr Triebe. Mehr, mehr, mehr. Warum wollen wir immer mehr?

In den letzten Wochen sah ich mich mit aufgelaufenem Papierkram und vernachlässigter Arbeit konfrontiert. Und obwohl ich mich strikt an die Abarbeitung machte, wurde es irgendwie immer mehr. Warum?, habe ich mich gefragt.

Zunächst konnte ich kein Verschulden meinerseits feststellen. Aber irgendwann dämmerte mir, dass dieses Mehr an Papier aus einem Mehr an Verpflichtungen resultierte. Diese sind vielleicht nötig, manchmal kommen sie von außen auf einen zu, aber den Großteil legt man sich selbst auf. Bloß: Wie verpflichtend sind diese Verpflichtungen wirklich? Und wie viel Mehr ist zu viel?

Warum wollen wir immer mehr?

Unsere Gesellschaft ist ein Mehr. Da sind die, die mehr wollen und die, die immer mehr übergeholfen bekommen. Selbst unsere sprachlichen und kulturellen Gepflogenheiten sind auf ein Mehr gepolt. Da fragt einen die Verkäuferin an der Frischetheke: "Darf's ein bisschen mehr sein?" Und gleich im Anschluss, wenn man schon bezahlen möchte: "Ist das alles?" Sie will mehr verkaufen, ich will mehr haben.

Bei Oma darf man auch immer ein bisschen mehr essen (→ Ist das alles für dich? – Von der Angst, in der Öffentlichkeit zu essen). Mehr ist besser. Ein Schnaps? Auf einem Bein kann man doch nicht stehen. Besser mehr. Immer mehr. Bis die Folgen sichtbar werden: Schulden, Übergewicht, Alkoholvergiftung. Und dann ist dieses Mehr plötzlich nicht mehr gut. Arme, Dicke, Alkoholiker - um nur ein paar zu nennen - werden von der Gesellschaft des Mehrs ausgegrenzt. Sie haben das Konzept des Mehrs gelebt und sind dennoch nicht gut genug. Im Gegenteil: Wer mehr ist, ist plötzlich weniger wert (→ Schubladendenken – Warum denken wir in Schubladen?).

Quote: If things in your life aren't adding up. start substracting

Wann ist mehr zu viel?

Wann ist mehr also zu viel? Diese Grenze muss wohl jeder für sich selbst ziehen (→ Öfter mal Konventionen brechen).

Im Englischen gibt es einen Spruch: If things in your life aren't adding up, start substracting. Die Erfahrung hat zumindest mich gelehrt, dass Unzufriedenheit und Stress nicht aus einem Zuwenig an schönen Dingen oder Freizeit resultieren, sondern ein Ausdruck des Zuviels an Unschönem und Verpflichtungen sind (→ Warte nicht auf schlanke Zeiten). Wir brauchen nicht mehr in unserem Leben; wir brauchen weniger. (→ Warum es gut ist, weniger zu wollen)

Titelfoto: Pixabay / Stevebidmead (CC0)

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